Pilgertour 13.09.-14.09.2014

Schön war sie, unsere Pilgertour von der St. Jakobskirche in München bis nach Kloster Andechs.
Das wir eine besondere Gruppe waren, zeichnete sich schon nach der kurzen, liebevoll gestalteten Aussendungszeremonie von Schwester Teresina ab. Nachdem wir unsere Pilgerausweise, den Wanderstab, den Rucksack und die Jakobsmuschel erhalten haben, durften wir uns um den Altar gruppieren und unter Anleitung von Antonella die Meditation mit Ad Gure Name abhalten. Wahrscheinlich nicht nur für uns beeindruckend…. Von der Mariensäule am Marienplatz sind es mal knappe 2700 km nach Santiago, das heißt nach diesen zwei Tagen für uns nur noch 2648km! Über die Ludwigsbrücke gelangten wir zum Deutschen Museum und weiter auf dem Planetenweg zu den Isarauen. Und weiter gings, geradeaus
Richtung Süden. Bei der Marienklause überquerten wir die Isar und erreichten den Hinterbrühler See mit dem großen Flößerdenkmal. Wir pilgerten den Kanal entlang zur Großhesseloher Brücke, nach einer Pause
in der Waldwirtschaft Großhesselohe, weiter nach Pullach , Georgenstein und Schäftlarn, direkt ins Klosterbräustüberl…. Dort fanden wir unsere erste Bleibe, wo wir unsere Salben und Blasenpflaster auspackten und unsere Füße liebevoll nach Pilgerart versorgten…. Das Abendessen stärkte uns wieder und die Lebensgeister erwachten auf`s Neue und so füllte unser Gelächter bald die Gaststätte….Trotzdem verschwanden wir schon ziemlich früh in die Betten…….warum wohl….? …. Der zweite Tag führte uns nach Zell, Neufahrn, Harkirchen und weiter zum Starnberger See. Dort eine kurze Rast zum Auf- und Abgeben von Getränken. Dabei blieben wir rücksichtsvoll tropfnass unter den Sonnenschirmen sitzen….
…… so kurz vor Starnberg hörte der Regen auf und so gings etwas abgetrocknet weiter durch die malerische Maisinger Schlucht.  Ein wirklich schönes Stück Pilgerweg! Nach der Maisinger Schlucht gönnte uns das mobile Navi eine Rast. Richtig lecker waren die frisch gesuchten, ungiftigen Pilze mit Brezenknödel….
Danach war es ja nur noch ein Katzensprung bis zum Kloster Andechs. Nach guten weiteren zwei (gefühlten acht) Stunden erreichten wir den Kreuzgang. Treffender hätte ich die letzten zwei Kilometer zum Kloster nicht beschreiben können…… Aber der zweite Stempel war uns gewiss – und ganz ehrlich, es war ein
schöner Anblick, als sich der Stempel auf das Papier drückte und ein dunkles Zeichen im Pilgerausweis hinterließ…….wir haben es geschafft!!! Ein ganz besonderes highlight auf dieser Strecke war die Meditation in der kleinen Kapelle, sie hat mich bestimmt zwei Stunden lang begleitet und getragen….

Nur noch ein paar kurze Sätze zu unserer Gruppe, wir waren für zwei Tage ein eingeschworene Gemeinschaft, eine Pilgergemeinschaft – jeder für sich und trotzdem für alle… Ich kann mir schlecht Namen merken, aber ich habe keinen von Euch vergessen…… Ein ganz herzliches Dankeschön an Euch alle! Es waren zwei sehr anstrengende, intensive und glückliche Tage und ich bin froh, dass Ihr mit mir die ersten 80000 Schritte nach Santiago zusammen gepilgert seid!
DIOS AYUDA Y SANTIAGO – GOTT HILF UND ST. JAKOB
SAT NAM

geschrieben von einer Teilnehmerin

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